Fährmann Geschäftsführerin Elsa Pieper sprach Ende Mai beim Frühjahrsmeeting des AMC Branchennetzwerks für die Assekuranz über den Status Quo und die Chancen der CSR-Kommunikation der Versicherer. Grundlage ihres Vortrags bildete die gemeinsame Studie von AMC und Fährmann.

Gemeinsame Studie von AMC und Fährmann

Die Studie, die Ende Juni fertiggestellt sein wird, analysiert die öffentlich zugängliche CSR-Kommunikation deutscher Versicherer. Sie beantwortet wesentliche Fragen, wie zum Beispiel: Wie ist es um die Verfügbarkeit der CSR-Informationen der Versicherer bestellt? Wie gut gelingt die Vermittlung relevanter CSR-Botschaften? Und wie stützen die Unternehmen ihre Glaubwürdigkeit und Kompetenz?

Zudem bietet die Studie ausgewählte Best Practice Beispiele und praxisorientierte Empfehlungen, wie Versicherer die CSR-Berichtspflicht als wertvolle Ergänzung der Unternehmenskommunikation nutzen können.

Wissenschaftlich fundierter Kriterienkatalog

Das Herz der Studie bildet ein über 40 Kriterien umfassendes wissenschaftlich fundiertes Analyseraster zu vier Schwerpunktbereichen:

    1. Auffindbarkeit & Präsenz
    2. Integration & Appeal
    3. Kompetenz & Glaubwürdigkeit
    4. Dialog & Feedback

Das Zusammenspiel der Unterkriterien ermöglicht letztlich Rückschlüsse darauf, welchen Reifegrad die vorhandene CSR-Kommunikation der rund 120 analysierten Versicherer erreicht hat. Und liefert damit auch Indizien dahingehend, inwieweit – oder wie gut – die Unternehmen auf die kommende CSR-Berichtspflicht vorbereitet sind.

Studienkategorien

Die Studie ergab vier Kategorien („Reifegrade“), in die sich die Versicherer aufgrund ihrer CSR-Kommunikationsleistungen einordnen lassen:

Reifegrade_Versicherer

Erkenntnisse

Während des Vortrags stellte Frau Pieper ausgewählte Analyseergebnisse vor.

Verteilung der analysierten Versicherer

Folgende ausgewählte Aussagen lassen sich hinsichtlich der Wirksamkeit der CSR-Kommunikation von Versicherern treffen:

  • CSR ist bei wenigen Vorreitern strategisch verankert und wird wirksam kommuniziert.
  • Schwaches Mittelfeld: kaum Bezug zum Kerngeschäft, Sport- und Kultursponsoring, Mitarbeiterbelange.
  • Der Großteil der Akteure zeigt keine oder nur geringe Wirksamkeit in der CSR-Kommunikation.
  • Potenziale liegen brach.

Den Abschluss des Vortrags bildeten ausgesuchte Beispiele u.a. von der HypoVereinsbank, ERGO, Barmenia und Generali, die in einzelnen Bereichen der CSR-Kommunikation mit herausragenden Lösungen aufwarten. Nach Fertigstellung der Studie (Juni 2017) werden wir an dieser Stelle mit weiteren Ergebnissen den (roten) Faden wieder aufgreifen.

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